Die größte Trading-Lüge: Mehr Zeit am Chart macht dich nicht profitabler
Shownotes
Mehr Zeit vor den Charts bedeutet mehr Gewinn – oder?
Viele Trader verbringen Stunden damit, jede Marktbewegung zu verfolgen. Doch genau das führt häufig zu unnötigen Trades, emotionalen Entscheidungen und schlechteren Ergebnissen.
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum erfolgreiche Trader nicht möglichst viel handeln, sondern geduldig auf ihre Setups warten. Außerdem geht es darum, wie ein strukturierter Trading-Prozess nicht nur bessere Ergebnisse liefern, sondern auch mehr Freiheit im Alltag schaffen kann.
Denn das Ziel sollte nicht sein, für den Markt zu arbeiten – sondern den Markt für sich arbeiten zu lassen.
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Transkript anzeigen
00:00:01: Heute möchte ich über ein Glaubenssatz sprechen, den fast jeder Trader irgendwann übernommen hat.
00:00:08: Und zwar wenn ich mehr Zeit vor den Charts verbringe bin ich profitabler!
00:00:13: Das klingt logisch denn schließlich sind wir das besonders in Deutschland über Jahrzehnte eingeprägt zu gewohnen.
00:00:21: umso mehr Ich arbeite um so mehr Geld kann ich verdienen.
00:00:25: Mehr Arbeit gleich mehr Erfolg Und in den meisten Berufen mag das sogar stimmen.
00:00:31: Aber im Trading, da passiert genau das Gegenteil!
00:00:36: Ich würde sogar so weit gehen dass ich behaupte... Das ist eine der größten Lügen überhaupt die sich Trader immer noch selbst erzählen und deshalb möchte ich heute damit aufräumen Denn nicht selten ist genau diese Denkweise der Grund warum du nie konstant profitabel bist.
00:00:56: Wichtiges Thema bleibt also dran und damit schauen wir uns das heute an.
00:01:00: Willkommen bei Forex Impulse, mein Name ist Tom und die meisten von euch bin ich mir sicher kommen aus einer Welt in der Zeit gegen Geld getauscht wird Wenn du selbstständig bist wenn du angestellt bist je mehr Stunden du arbeitest desto mehr Geld verdienst Du in der Regel und unser Gehirn überträgt dieses Prinzip auch automatisch auf Trading, weil wir es so kennen.
00:01:24: Wir denken uns hey wenn ich jetzt zum Beispiel acht Stunden am Trading Chart sitze und analysiere und einstiege finde dann muss sich doch bessere Ergebnisse erzielen als jemanden der nur zwanzig Minuten in die Trading Charts investiert.
00:01:39: aber das Problem in deinem Denken hierbei ist Der Markt bezahlt dich nicht für deine Zeit.
00:01:46: Der Markt bezahlt dich auch schließlich für gute Entscheidungen.
00:01:51: Und zwischen viel Zeit und guten Entscheidungen, da besteht im Trading NUL zusammenheimen!
00:01:56: Ganz im Gegenteil je länger du auf den Trading Chart schaust desto größer wird die Versuchung jetzt was machen zu müssen, auch wenn gar nichts zu tun ist.
00:02:06: Vielleicht kennst du das von dir selber?
00:02:08: Du sitzt vom Trading Chart eine Stunde zwei Stunden.
00:02:12: es ergibt sich kein passender Trading-Einstieg und irgendwann fängst du an zur frühen Trade reinzugeben oder was zu sehen was eigentlich in deiner Analyse gar nicht da ist weil du jetzt endlich trading möchtest!
00:02:25: Und von daher ist dieses Denken dass viele von euch immer noch im Trading haben komplett kontraproduktiv und von daher auch verlustreich.
00:02:36: Und ich sehe immer wieder zwei Typen von Trader.
00:02:40: Der eine sind die meisten, die bei uns als Anfänger zum Trading Coaching kommen oder schon länger trading aber genau das Problem haben.
00:02:49: sie sind Monitor Sklagen.
00:02:52: Ihr sitzt stundenlang vom Bildschirm beobachtet jede Tradingkerze jede noch so kleine Bewegung jeden Tick jedes Pip und glaubt aber, das wäre jetzt die Kontrolle zum... der Schlüssel zum Erfolg.
00:03:08: Dabei passiert nämlich etwas Interessantes.
00:03:11: Je länger du schaust, desto mehr Signale entdeckst du plötzlich.
00:03:16: Jede Bewegung sieht plötzlich wie eine Trading-Show aus.
00:03:20: Jeder kleine Rücksetzer willst du jetzt einsteigen und dann lasirst es!
00:03:25: Aber jede Nachricht, die danach kommt löst Stress bei dir aus.
00:03:31: was passiert am Ende, das kennst du vielleicht auch von dir selber.
00:03:34: Am Ende machst du fünf schlechte Trades anstatt ein guter.
00:03:39: Du machst dann einen Trade weil du zu früh rein rennst.
00:03:42: der geht nicht auf!
00:03:44: Dann willst du den Verlust wieder rein holen und denkst so oh ja jetzt ist er wieder zurückgekommen jetzt geht er in meine Richtung nächster Verlusterade.
00:03:51: Dann hast du irgendwie ein Glückstreffer.
00:03:53: aber im ende hast du fünf Trades die absolut nicht profitabel sind anstatt ein Trade, wo du in aller Ruhe gewartet hast und der ist exakt nach Setup.
00:04:04: Und es ist profitabel!
00:04:06: Dann gibt's den zweiten mit einem klaren Planen.
00:04:09: Der ist kein Monitorsklave denn der weiß genau, wonach er suchen muss.
00:04:15: wenn das Set-Up da ist dann handelt er.
00:04:17: Wenn das Set Up nicht da ist, macht er nichts.
00:04:21: Genau so!
00:04:22: Ding ding ding mach ich das auch Denn ich habe gelernt über die Jahre Ich muss dem Markt nicht kontrollieren Ich kann das im Trading auch gar nicht kontrollieren.
00:04:32: Stattdessen habe ich Vertrauen in mein System, in meine Strategie und es bedeutet nicht dass ich jetzt mehr oder weniger professionell bin als der andere.
00:04:44: ganz im Gegenteil!
00:04:46: Ich hab einfach verstanden dass nichts tun die schwierigste Entscheidung ist im Trading aber die beste Entscheidung denn ich bin vom naturell aus ein sehr ungeduldiger Mensch.
00:04:57: man kann vieles nicht schnell genug gehen Aber im Trading ist das sinnlos, denn ich muss einfach warten bis mein Setup erfüllt ist.
00:05:06: Und wenn es nicht erfüllt sind dann mache ich nichts weil das verleitet mich nur zu unnötigen Trades.
00:05:13: Und deshalb habe ich auch feste Trading Handelszeiten, wer mir im Podcast folgt der weiß wie wichtig mir das Thema ist!
00:05:21: Denn ich kenne Leute die haben sich sogar schon nachts in den Wecker gestellt dass sie für Trading Signale da sind.
00:05:27: also stell dir vor die setzen nachts einen Wecker nicht weil sie zur Arbeit müssen sondern weil vielleicht ein Trading Einstieg entstehen könnte.
00:05:37: Und viele feiern das vielleicht sogar noch als Disziplin und sagen, wow der möchte wirklich.
00:05:43: Aber wenn wir das einfach mal runterbrechen wie dumm das ist entsteht nämlich was anderes.
00:05:49: Abhängigkeit!
00:05:51: Wenn dein Leben vom Trading Jar bestimmt wird wann wer kontrolliert dann eigentlich wem?
00:05:57: Denn in der Regel startest du ja mit Trading weil du dir sagst du möchtest mit Trading Freiheit erreichen.
00:06:03: Du möchtes unabhängiger sein.
00:06:06: Gleichzeitig lässt du dir vom Markt deinen gesamten Tagesablaufdiktieren.
00:06:11: Du musst erst mal durchatmen, weil das passt natürlich nicht zusammen!
00:06:18: Denn Trading soll dein Leben ja unterstützen und nicht ersetzen und noch schwerer machen.
00:06:24: Und bei mir kam irgendwann eine ganz einfache Frage auf... Nicht wie kann ich mehr trading?
00:06:31: Sondern ich habe mir überlegt, wie kann dass ich weniger Zeit für brauche.
00:06:39: Wie kann ich Entscheidungen standardisieren?
00:06:42: wie kann ich meine Emotionen reduzieren?
00:06:45: Ich habe sehr lange im Trading genau das Problem hatte zu viele Emotion und dann stellt sich die Frage zwangsläufig, wie kann man den Markt jetzt arbeiten lassen ohne permanent eingreifen zu müssen?
00:06:59: Und seitdem sieht mein Trading auch anders aus.
00:07:02: Ich bin nicht mehr ständig am Trading Chart und analysiere und analysier, weil sich jetzt was ergeben könnte.
00:07:08: Und sitze quasi den ganzen Tag vom Trading Chart.
00:07:11: Und habe am Ende irgendwelche Durchschnittstraits die am Ende nicht profitabel sein können.
00:07:16: Sondern bei mir sieht es anders aus!
00:07:19: Ich check erstmal in Ruhe morgens den Wirtschaftskalender öffne dann Trading You Die Charts um meine Analysen zu machen Lies mir nochmal meine Trading Regeln durch und dann setz ich mir Alarme.
00:07:32: Und erst wenn der Markt, wenn der Kurs an dem Punkt kommt wo für mich ein Einstieg relevant sein könnte schau ich überhaupt wieder rein.
00:07:41: Dann kann ich den Trade setzen zum festgelegten Risiko und das ist alles vorher schon klar dass ich nicht erst überlegen muss wenn ich den trade setze.
00:07:49: Und dann geht mein Tag weiter!
00:07:51: Der Trade läuft dann so dreißig Minuten bei mir im Schnitt.
00:07:55: also ich mache sehr kurze Trades und nicht mich mehr mit Trading-Analysen beschäftigen möchte, sondern weil ich verstanden habe, dass Aktivität nicht Produktivität im Trading bedeutet.
00:08:10: Denn das verrückte ist – das kann man ja in meinem Track record sehen, der auch von so einem Website hinterlegt ist bei Forex Impulse – seit ich weniger mache sind meine Ergebnisse deutlich besser geworden!
00:08:23: Warum?
00:08:24: Eigentlich einfach, weil ich aufgehört habe Mein Störfaktor zu sein, mein größter Störffaktor.
00:08:30: Das seid ihr selbst!
00:08:31: Wenn ihr um Trading nicht vorwärts kommt, liegt sehr selten.
00:08:34: eine andere Strategie ist.
00:08:35: Legt an euren Kopf weil ihr spontane Einstiege macht.
00:08:41: Weil ihr Panik habt und dann vorzeitig den Trade schließt oder den Stop-Loss anders setzt.
00:08:49: Ich muss auch nicht mehr Trades hinterherlaufen.
00:08:51: Wenn ich einen verpasst habe, so what?
00:08:54: Es geben sich genügend neue Möglichkeiten.
00:08:56: das tut mir nicht weh und ein guter Trader ist einer der nicht permanent handelt sondern der genau weiß wann er nichts tun sollte.
00:09:07: So einfach ist das im Trading!
00:09:09: Und deshalb solltest du dir jetzt heute mal eine einzige Frage an dich selbst stellen Willst du wirklich Tradingfreiheit oder willst du einfach nur durch Trading beschäftigt sein?
00:09:20: Weil das sind wirklich zwei komplett unterschiedliche Dinge.
00:09:24: Und, das heißt wenn Du um Trading profitabel sein möchtest mach weniger!
00:09:33: Schau nicht den ganzen Tag in die Tradingcharts.
00:09:35: Hab feste Tradinghandelszeiten und nur zu dem schaust Du einen Tradingview und dann machst Du Analysen.
00:09:42: und dann schaunst Du aber auch nur rein wenn sich Trading-Alarme ergeben, dass du nicht ständig erreichbar bist für den Tradingmarkt.
00:09:49: Für was?
00:09:51: Denn echte Freiheit bedeutet der Markt arbeitet für dich und nicht du für den Markt!
00:09:57: Man hat manchmal so das Gefühl ihr seid angestellt beim Finanzmarkt.
00:10:02: Und das ist wahrscheinlich die größte Veränderung, die Du als Trader durchlaufen musst, dass Du vom Chart beobachter, was viele von Euch nach wie vor sind zum strategischen Entschalter wirst.
00:10:13: und genau an der Stelle, wenn du diese Schwelle überstritzt beginnt langfristig konstantes Trading.
00:10:23: Und deshalb würde mich auch ganz gerne interessieren wie viel Zeit verbringst eigentlich du aktuell vor den Charts?
00:10:29: Weil ich kann das nochmal einblenden bei mir oder unseren Strategien ist es gar nicht mal so viel wie du vielleicht denkst und glaubst du immer noch dass diese Zeit, die du vor den Trading Charts verbringst und analysierst und versuchst Einstiege zu finden.
00:10:48: Wie du es jetzt machst, dir einen Vorteil bringt?
00:10:52: Oder hast du jetzt auch schon genügend erlebt das am Ende weniger mehr war?
00:10:59: Schreibt mir das gerne in YouTube unter die Kommentare!
00:11:02: Ich bin nämlich gespannt auf deine Erfahrungen aber... Ich mache maximal zwei Trades pro Tag, habe feste Handelszeiten und lebe genau das.
00:11:14: Weniger ist mehr!
00:11:16: Das heißt weniger Einstiege, weniger Traits.
00:11:19: und dadurch wenn du das machst wirst du merken dass es der Game Change am Trading nicht der nächste Indikator, nicht der erste heilige Kral sondern einfach nur weniger zu machen Klasse statt Masse.
00:11:34: Dass du Fokus hast auf gute Trades und nicht irgendwelche Durchschnittstrades, nur dass du beschäftigt bist und hast das Gefühl, du machst was im Trail.
00:11:42: Das bringt dich nicht vorwärts!
00:11:44: Deshalb... Änder das und du wirst merken wie du profitabler wirst.